Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld von 1954 e.V.

Seit 1954 in Bewegung für's Veedel!

Willkommen bei der Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld


Aktuelles

Im Amt bestätigt und gestärkt

Bürgervereinigung wählt neuen Vorstand

„För Ihrefeld – uns Veedel“. Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld hat auf ihrer  Jahreshauptversammlung den bisherigen Vorsitzenden Dr. Dieter Brühl und den stellvertretenden Vorsitzenden Hajo Felser im Amt bestätigt und für drei weitere Jahre gewählt. Dem neuen Vorstand gehören weiterhin der bisherige Schatzmeister Dieter Bodenburg, der Protokollführer Thomas Tegethoff und Beisitzer Heinz-Ludwig Kaiser an. Das Amt der Geschäftsführerin übernimmt künftig Annette Benson. Zu neuen Beisitzern wurden Anika Kienel, Patrick Schäfer und David Hoffmann gewählt. Die bisherige Geschäftsführerin Ingeborg Becker wurde für Ihre Verdienste und 19-jährige Vorstandszugehörigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Die Bürgervereinigung bedankt sich bei den ausgeschiedenen Beisitzer*Innen Eva Bodenburg, Bernd Köllner und Thor Zimmermann für ihr ehrenamtliches Engagement!

Pressemitteilung

Neu gewählter Vorstand (v.l.): Schatzmeister Dieter Bodenburg, Stellvertretender Vorsitzender Hajo Felser, Protokollführer Thomas tegethoff, Geschäftsführerin Annette benson, Vorsitzender Dr. Dieter Brühl, Beisitzer Patrick Schäfer, Beisiterin Anika Kienel und Beisitzer Henz Ludwig Kaiser.

Neu gewählter Vorstand (v.l.): Schatzmeister Dieter Bodenburg, Stellvertretender Vorsitzender Hajo Felser, Protokollführer Thomas Tegethoff, Geschäftsführerin Annette Benson, Vorsitzender Dr. Dieter Brühl, Beisitzer Patrick Schäfer, Beisitzerin Anika Kienel und Beisitzer Heinz Ludwig Kaiser.

 

19 Jahre Geschäftsführerin bei der Bürgervereinigung: Ingeborg Becker für ihre Verdienste zum Ehrenmitglied der Bürgervereinigung ernannt.

19 Jahre Geschäftsführerin bei der Bürgervereinigung: Ingeborg Becker wurde für ihre Verdienste zum Ehrenmitglied der Bürgervereinigung ernannt.


Rettet den Kugelgasbehälter – Ein einzigartiges Relikt der Ehrenfelder Industriegeschichte!


Pressemitteilung BI Gaskugel Ehrenfeld vom 26.05.2021

„Die größte Kugel der Welt“ – Kölns einstige „Pioniertat“ muss erhalten werden
Forschungen der BI Gaskugel Ehrenfeld unterstützen Denkmalwertprüfungen von Stadt und Land

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Pressemitteilung BI Gaskugel Ehrenfeld 26.05.2021

KStA vom 28.05.2021


„Gib mir die Kugel“ – Ein weltweiter Technikpionier in Ehrenfeld

Industriedenkmal Kugelgasbehälter Ehrenfeld erhalten

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BI „Gaskugel Ehrenfeld“ gegründet

IMG_5755Kugelgasbehälter 28.02.2021 (Foto: Dieter Brühl)

Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld und Förderverein Rheinische Industriekultur fordern den Erhalt und die Entwicklung von Nachnutzungsperspektiven des alten Gaskugelbehälters auf dem Gelände der Rheinenergie an der Widdersdorfer Straße als industriegeschichtlich und ortsgeschichtlich bedeutendes Technik-Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen Kölner Gasfabrik und gründen die BI „Gaskugel Ehrenfeld“.

Wir fordern

  • Erhalt des Gaskugelbehälters als Technik-Denkmal
  • Berücksichtigung bei den städtebaulichen Planungen des Max-Becker-Areals
  • Erhalt des alten Baumbestandes und des Freiraum-/Grünfläche um die Gaskugel herum
  • Nachnutzung als öffentlich zugänglicher Veranstaltungsort für Musik und Ausstellungen
  • Machbarkeitsstudie zu Nachnutzungsmöglichkeiten

Offener Brief an Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Offener Brief an den Vorstand der Rheinenergie AG

 

Es geht um den Erhalt und die Entwicklung von Nachnutzungsperspektiven für den Gaskugelbehälter auf der Betriebsfläche der Rheinenergie AG an der Widdersdorfer Straße. Die Betreiberin der „Gaskugel“, die Rheinische Netzgesellschaft mbH (eine 100-prozentige Tochter der Rheinenergie AG) plant aus finanz- und marktrelevanten Gründen mittelfristig den Rückbau dieses Gaskugelbehälters aus den 1950er-Jahren..

Die „BI Gaskugel Ehrenfeld“ möchten diesen ehemaligen Gasspeicher aus verschiedenen Gründen auch für kommende Generationen erhalten und ihn nach Herausnahme aus dem Verbundnetz der Gasversorgung einer möglichen gemeinwohlorientierten Nachnutzung zuführen.

Mit diesem Gaskugelbehälter, erbaut 1954 im Auftrag der Stadtwerke Köln von dem Firmenkonsortium August Klönne Dortmund und der BAMAG, existiert in Ehrenfeld das letzte Zeugnis dieser industriegeschichtlich bedeutenden Stufe der Technikentwicklung im linksrheinischen Köln. Durch seine Größe, seine Lage am viel frequentierten Maarweg und an der Eisenbahnstrecke Köln-Aachen als Teil einer internationalen Verbindung zwischen Berlin, Brüssel, Paris und London ist der Kugelgasbehälter in Ehrenfeld eine weithin sichtbare Landmarke im Stadtbild und daher von städtebaulicher Bedeutung und bedeutend für die Geschichte der Städte und Siedlungen. Die Erhaltung läge aus städtebaulichen Gründen im öffentlichen Interesse. Diese Einstufung allein würde für eine Eintragung in die Denkmalliste reichen.

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Gaskugelbehälter im Bau 1954 (Foto: Archiv Dieter Brühl)

Darüber hinaus ist der Kugelgasbehälter als technisches Aggregat mehr als alle anderen noch auf dem Gelände erhaltenen Backsteingebäude des ehemaligen Gaswerks Ehrenfeld dazu in der Lage, auch ohne Erläuterungen die Geschichte des Areals als wichtigem Standort für die Herstellung und Speicherung von Gas anschaulich zu dokumentieren. Dort, wo der Kugelgasbehälter steht, standen einst drei Teleskopgasbehälter, in denen das im Gaswerk hergestellte Gas gespeichert wurde. Der Kugelgasbehälter stammt zwar aus einer anderen Entwicklungsperiode der Gasversorgung, dokumentiert aber auch die vorangegangene Geschichte des Standorts. Der Gasbehälter ist in dieser Hinsicht zumindest aus ortsgeschichtlichen Gründen erhaltenswert verweist aber zugleich auf einen Bedeutungsaspekt im DSchG NW (Bedeutung für die Geschichte des Menschen und die Geschichte der Städte und Siedlungen; die Erhaltung läge aus wissenschaftlichen, besonders historischen Gründen im öffentlichen Interesse).

Aus diesem Kontext heraus, gehört der Gaskugelbehälter zu den identitätsstiftenden und unbedingt erhaltenswerten Objekten auf diesem Ehrenfelder Areal, dass in den kommenden Jahren stadtplanerisch neu entwickelt wird. Städtebaulich in die Gesamtplanung von Wohnen und Frei-/Grünraum einbezogen und einer entsprechenden Umnutzung zugeführt, könnte diesem „Ehrenfelder Gasometer“ eine neue identitätsstiftende Rolle zugewiesen werden. Die derzeit anlaufenden Planungen bieten die Chance, dieses industriegeschichtliche Bauwerk bereits zu einem frühen Stadium „mit zu Denken“ und Möglichkeiten einer Transformation in ein neues urbanes Umfeld zu berücksichtigen.  So wie der „Helios-Leuchtturm“ in Alt-Ehrenfeld, so könnte auch die „Gaskugel“ als Landmarke in diesem Teil des Veedels ein identitätsstiftendes Alleinstellungsmerkmal des künftigen Quartiers und darüber hinaus werden.

Erhalt des Gaskugelbehälters in Ehrenfeld für eine innovative und zukunftsorientierte Stadtentwicklung

Umnutzungsbeispiele für die „Kugel“ und erste konzeptionelle Überlegungen

Die Idee, den Gaskugelbehälter neu nutzen zu können, bietet die Chance, das Alte zu bewahren und gleichzeitig etwas Neues zu schaffen, im Sinne einer nachhaltigen Wertschöpfung zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Von daher wäre es von Vorteil, wenn die markante Landmarke unter Denkmalschutz stünde. Denn ein so formschönes Technik-Denkmal zu haben, ist etwas ganz Besonderes. Die Grundvoraussetzung ist die Kugel selbst, mit ihrer parkähnlichen Freifläche darum herum und dem alten Baumbestand. Der Gaskugelbehälter könnte einbezogen werden in die künftige Freiraum-/Grünflächenplanung des neuen Stadtquartiers auf dem Max-Becker-Gelände und dem Betriebsgelände der Rheinenergie. Hierzu braucht es ein konsensuales und tragfähiges Nutzungskonzept.

  • Schaffung eines vitalen Wahrzeichens, als generationenübergreifender Treffpunkt im Quartier für Führungen oder vielfältige andere Veranstaltungsformate
  • Ort für kulturelle Veranstaltungsformate wie beispielweise Ausstellungen, Führungen, Lesungen, Licht- und Klanginstallationen und Musik
  • Die Kugel als Visitenkarte der Rheinenergie als Energieversorger und des Trägers

Dass, eine solche Umnutzung möglich ist, beweist der Umbau der Solinger Gaskugel zum sogenannten „Galileum Solingen“, einem 2019 eröffneten Planetarium. Auch in Freiburg haben sich der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde und Kultur- und Geschichtsinteressierte zusammengetan und ein Nutzungskonzept für den dortigen Gaskugelbehälter erarbeitet. Die Gaskugel in Villingen-Schwenningen wurde 2003 zum Ort eines akustischen Klangexperimentes.

Vieles ist noch zu prüfen, zu klären, zu entwickeln. Daher schlagen wir eine Machbarkeitsstudie vor aus der am Ende ein mögliches Nutzungskonzept hervorgeht.

Dr. Dieter Brühl kontakt@bv-koeln-ehrenfeld.de

Prof. Dr. Walter Buschmann

Roland Schüler

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März 2021 – Corona vs. Verein

Liebe Ehrenmitglieder und Mitglieder der Bürgervereinigung, Liebe Freundinnen und Freunde,

Das Coronavirus schränkt unser Leben und unsere ehrenamtliche Tätigkeit weiter ein. Wir können leider momentan weder Arbeitstreffen der verschiedenen Arbeitsgruppen in der Bürgervereinigung anbieten, noch öffentliche Führungen und Veranstaltungen durchführen. Daher haben wir auch kein Jahresprogramm aufgelegt.

Unsere Arbeit beschränkt sich weiterhin auf die virtuelle Ebene. Telefon, E-Mail und Videokonferenzen sind das Mittel der Wahl, um weiterhin die Kontakte zu Mitgliedern, Kommunalpolitik und Verwaltung aufrecht zu erhalten.

Für Ehrenfeld wichtige Vorhaben werden von der Stadt und privater Vorhabenträger weiter vorangetrieben. Da ist es wichtig am Ball zu bleiben und der Ehrenfelder Bürgerschaft eine Stimme zu geben, die frei von parteipolitischen Interessen und Lobbyismus einzelner Branchen ist.

Wir sind also weiter am Ball für Ehrenfeld beispielsweise bei der Entwicklung des ehemaligen Siemensgeländes an der Franz-Geuer-Straße, des Max-Becker-Areals und der Umnutzung des alten Artilleriewagenhauses an der Alpener Straße, für dessen Erhalt wir uns seit 2018 engagieren.

Auch haben treten wir mit der von uns am 8. März 2021 initierten BI „Gaskugel Ehrenfeld“ für deren Erhalt als Technik-Denkmal ein.

Interessierte Bürger*Innen können uns gerne kontaktieren, sollten sie Anregungen und Fragen haben (kontakt@bv-koeln-ehrenfeld.de). Wir sind weiterhin wichtiger Ansprechpartner für die Verwaltung und die Kommunalpolitik im Rat und der Bezirksvertretung, wenn es um die Interessen Ehrenfelds und die Pflege von Geschichte und Traditionen geht.

Niemand weiß wie lange die Lockdown-Maßnahmen von Bund und Land noch dauern werden.

Über unsere Tätigkeiten im Jahr halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wir möchten Ihnen für ihre Unterstützung und Treue danken. Bleiben Sie gesund!

Der Vorstand

Dr. Dieter Brühl, Vorsitzender

Hajo Felser, Stellvertretender Vorsitzender


Via Industrialis

Gemeinsam mit dem Förderverein Rheinische Industriekultur realisieren wir seit 2017 die West-Route der „Via Industrialis“ auf Ehrenfelder Gebiet.

Bislang konnten wir dank der Unterstützung der Stadt Köln und privater Spender zwei Stelen der „Via Industrialis“ errichten.

1) Ehemaliger Standort der Firma Wilh. Leyendecker & Cie im Leo-Amann-Park

16. Juni 2018

2) Ehemaliger Standort der Firma Mülhens /4711 in Ehrenfeld

  1. September 2020

Ein dritter Standort ist derzeit in Planung und wird 2021 realisiert:

3) Eisenbahn-Viadukt Köln-Ehrenfeld

Standort der ehemaligen Güterstation Ehrenfeld und des Personenbahnhofs Ehrenfeld Gürtel/Stammstraße/Gerhard-Wilczek-Platz


„Och wat wor dat schön….Wieverfastelovend för Ihrefelder Pänz 2020“

Entspannter Kinderkarneval em Veedel. Der „Wieverfastelovend för Ihrefelder Pänz“ der Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld war ein toller Erfolg. Eine ganz entspannte Feier im Pfarrsaal „vun Zint Änn“ mit vielen kleinen Fastelovendsjecke und ihren Eltern. Ein ganz großes Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer! Auch danken möchten wir allen Unterstützern – speziell der Pfarrgemeinde St. Peter und der KJG St. Barbara – sowie unseren Gästen von den Tanzmäusen der Bürgergarde „blau-gold“ von 1904, Jupp Schönberg und vor allem dem Kölner Kinderdreigestirn, über deren Besuch wir uns sehr gefreut haben!!!

För Ihrefeld – uns Veedel 💙💛❤️ Dreimol Kölle un Ihrefeld Alaaf

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Die Förderung des traditionellen Brauchtums einschließlich des Karnevals ist ein Eckpfeiler des eherenamtlichen Engagements der Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld. Seit Gründung des Vereins 1954, liegt dabei ein besonderer Augenmerk auf den „Pänz o´m Ihrefeld“. Als Mitbegründerin des ersten Ehrenfelder Kinderzuges 1954 fühlen wir uns verpflichtet auch Kindern die Möglichkeit zu geben das Brauchtumsfest an Weiberfastnacht gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und anderen Erwachsenen in einem geschützten Rahmen gemeinsam zu feiern. Deshalb haben wir uns entschlossen erstmals eine Weiberfastnachtsparty für Familien mit Kindern zu veranstalten.

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Dabei werden wir unterstützt vom Katholischen Seelsorgebereich Köln-Ehrenfeld, der Bezirksvertretung Köln-Ehrenfeld, dem Festausschuss Ehrenfelder Karneval, der Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. und der Kaffeerösterei Schamong.



e-Mail:

kontakt@bv-koeln-ehrenfeld.de

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